Leukämie

Leukämie was ist das?


(entnommen aus dem "Informationsblatt Leukämien" der Internistischen Praxis Dr. med. Ursula Vehling-Kaiser; vielen Dank dafür!)

Man unterscheidet zwischen akuten und chronisch Leukämien. Der Begriff Leukämie stammt aus dem Griechischen und bedeutet zu viele weiße Blutkörperchen (Leukozyten).

Leukämien entstehen im Knochenmark, die Leukämiezellen werden auch Blasten genannt und sind unreife weiße Blutkörperchen, die sich durch eine schnelle Wachstumsphase auszeichnen.

Leukämien können verursacht werden durch Strahlen, durch Insektenbekämpfungsmittel, Pflanzenschutzmittel oder auch druch eine Chemotherapie anderer bösartiger Tumoren.

Vor allem können Sie auch, was meist nicht bekannt ist, durch Zigarettenrauch verursacht werden.

Nachdem eine Leukämie entstanden ist, verdrängen die rasch wachsenden Blasten im Knochemark die normalen Knochenmarkszellen, die weißen Zellen (Leukozyten), die roten Zellen (Erythrozyten) und die Blutplättchen (Thrombozyten). Dadurch treten die typischen Kennzeichen einer Leukämie, nämlich die Blutarmut (Anämie) verbunden mit Blässe der Haut und Atemnot auf. Zusätzlich leiden viele Patienten durch einen Mangel an weißen Blutkörperchen an schweren Infektionen im Mundbereich aber auch an der Haut oder vorm allem auch im Bereich der Atemwege. Des Weiteren können Blutungen durch die fehlenden Blutplättchen auftretet, die sich in Form von Blutergüssen oder flostichartigen Blutungen oder auch schweren Nasenbluten äußern können.

Man unterscheidet zwei große Gruppen akuter Leukämien:

Die akute lymphatische Leukämie, von der vor allem Kinder betroffen sind.

Die akute myeloische Leukämie, die eher eine Leukämie des Erwachsenenalters darstellt.